Fritatten:im:Haar::::::::


Jahresabschlussproduktion der Schule des Theaters
von und mit Claude Aviram
und den Studierenden der Ausbildungsklassen

Der israelische Regisseur Claude Aviram erzählt zusammen
mit den AusbildungsstudentInnen der Schule des Theaters
die surreale Geschichte eines Abends in Wien.

Eine Gruppe einander unbekannter Personen folgt einer Einladung
von Frau Olga. Wie auf Parties üblich, versucht man einen glänzenden Eindruck zu machen.
Man isst und trinkt, erzählt gute und weniger gute Witze, verliebt sich und erlebt  Enttäuschungen.

Wie so oft liegen hinter der Fassade geheime Wünsche, Ängste
und Träume verborgen, welche im Laufe des Abends an die Oberfläche
dringen. So sind es die Kleinigkeiten, die Alltäglichkeiten,
in denen sich  oft das Wichtige verbirgt.

Das Stück ist das Ergebnis eines fünfwöchigen Arbeitsprozesses der Studierenden des 1. Ausbildungsjahres.
In freier Improvisation entwickelten sie Szenenfragmente und Figuren.
Als  der Rahmen einer Partygesellschaft gefunden war,
begannen die Figuren  ihre Geschichten zu erzählen.
Dabei bedienen sich die ProtagonistInnen einer Collage-Technik,
in der selbst verfasste Monologe mit klassischen Zitaten
und literarischen Erzählungen aus Wien verwoben werden.

So wird die Jahresabschluss-Präsentation der Schule des Theaters
tatsächlich zum Schulfest, auf dem die acht StudentInnen,
dirigiert von Claude Aviram, zum Tanz bitten.

Es spielen: Koller Ursula, Klaus Veronika,
Lernpass Philipp, Losing Tatjana, Ried Stefan,
Salaschor Astera, Schoen Martina, Uyka Verena
Regie: Claude Aviram
Regieassistenz: Laurentius Girardoni
Licht/Ton: Fritz Watzek
Produktion: Ingrid Sturm
Vorstellungen: 23., 24., 25. Juni; 20 Uhr
Wo: Hermanngasse 31/1, 1070 Wien

Veronika : : : *Das Leben ist kein Wunschkonzert*
Alle : : : *Passt schon! Passt schon! Passt schon!*


>> Bilder

Es ist in meinem Leben eine Tendenz dieses Leben zu basieren
auf der Tatsache daß ich viel gescheiter bin als die Anderen.
Wenn aber diese Annahme zusammenzubrechen droht,
wenn ich sehe um wie wenig gescheiter ich bin als andere Menschen,
dann werde ich erst gewahr, wie falsch diese Grundlage überhaupt ist,
auch wenn die Annahme richtig ist oder wäre.
Wenn ich mir sage: ich muß mir erst einmal vorstellen, da?
Alle anderen Menschen ebenso gescheit sind wie ich –
womit ich mich gleichsam des Vorteils der Geburt, des ererbten Reichtums
begebe – und dann wollen wir sehen wie weit ich durch die Güte allein komme,
wenn ich mir dies sage, so werde ich mir meiner Kleinheit bewusst.
: : : Ludwig Wittgenstein: : :