Christine Eder
Regisseurin und NestroypreistrĂ€gerinaktuell mit ihrer Produktion am Wiener Volkstheater „Verteidigung der Demokratie“ zu sehen

Die Regisseurin und NestroypreistrÀgerin studierte nach ihrem Politik- und Theaterwissenschafts-Studium in Wien Theaterregie an der UniversitÀt Hamburg.,

Seither ist sie als umtriebige und erfolgreiche Regisseurin an großen und mittleren BĂŒhnen im deutschsprachigen Raum tĂ€tig. Als freie Regisseurin realisierte sie in den letzten 15 Jahren ĂŒber 40 Theaterprojekte, darunter am Thalia Theater Hamburg, Volkstheater MĂŒnchen, Volkstheater Wien, Schauspielhaus Wien, Werk X Wien, Theaterhaus Jena, den SchauspielhĂ€usern Bremen, Konstanz, und OsnabrĂŒck. Gastspiele und Co-Produktionen fĂŒhrten sie regelmĂ€ĂŸig ins nichtdeutschsprachige Ausland, so zum Beispiel nach Prag, ZĂŒrich, Palermo, Lampedusa, Athen und Tel Aviv. Mehrere Zusammenarbeiten gab es mit den Ruhrfestspiele Recklinghausen, Kaltstart-Festival Hamburg, und Kampnagel Hamburg.  2015 wurde sie mit dem Nestroy-Preis fĂŒr die beste Off-Produktion, der „Proletenpassion 2015ff“ gewĂŒrdigt. Dieser Auszeichnung gingen eine Vielzahl von Preisen voraus. So erhielt sie 2017 den Dorothea-Neff-Preis fĂŒr beste Regie von „Alles Walzer“, den Preis fĂŒr die „Beste Ensembleleistung“ und den Publikumspreis der Bayerischen Theatertage fĂŒr „Eros“ 2010. Sie wirkt als Autorin, schreibt und entwickelt Theatertexte und arbeitet oftmals interdisziplinĂ€r, vor allem mit Musikerinnen. InterdisziplinĂ€re Kollaborationen, gab es u. a. mit dem Hamburger PolitProp-Kollektiv Schwabinggradballett, Chicksonspeed und mit Memphis im Rahmen der Athen-Biennale 2017. Sie unterrichtet Schauspiel an der Anton Bruckner PrivatuniversitĂ€t und am Mozarteum Salzburg. Christine Eder lebt mit ihren Kindern in OÖ. Am Wiener Volkstheater ist zur Zeit ihre dritte Produktion „Verteidigung der Demokratie“ zu sehen.

Schule des Theaters

Ein Ort der Begegnung mit der Handwerkskunst des Schauspiels. Mit ihren StudentInnen unternimmt die Aus- und WeiterbildungsstĂ€tte eine an Überraschungen reiche und in alle Richtungen hin offene Entdeckungsreise in die Welt des Schauspiels.

Die Reise beginnt mit Konstantin Stanislavskij und Lee Strasberg, den Urhebern des „Systems“ und des „Method Acting“ und damit der Keimzelle des modernen Theaters.